Die Standseilbahn Neuveville–Saint-Pierre (frz.: Funiculaire, umgangssprachlich: Funi) ist die letzte Standseilbahn mit Wasserballast der Schweiz. Sie befindet sich in der Stadt Fribourg. Die Bahn gehört zum nationalen Kulturgut der Schweiz.
Bei Wasserbalast-Bahnen sind die beiden Wagen der Anlage an einem Zugseil befestigt, das über eine Seilscheibe in der Bergstation läuft. Die Wagen halten sich ungefähr im Gleichgewicht, so dass für den Antrieb der Bahn nur die Kraft aufgebracht werden muss, um das System aus dem Gleichgewicht zu bringen. Dies erfolgt indem die Masse des in der Bergstation stehende Wagens mit Wasser künstlich erhöht wird, so dass die auf diese zusätzliche Masse wirkende Schwerkraft die Bahn bewegen kann. In Fribourg ist dies Wasser aus der Kanalisation, sprich: Pisse und Scheisse.
Sam gönnte sich eine Nase voll und befragte den 61-jährige Fahrer Erwin Müller, dem dank einer Fahrzeit von knapp einer Minute und maximal 10 Fahrten pro Stunde viel Zeit zum Nachdenken bleibt. Ein Portrait über einen bewegenden Menschen, bei dem es auch im eigenen Leben häufiger “ob- und nidsi” ging.







